Berliner CSD stellt Programm für das größte CSD-Wochenende seiner Geschichte vor
Der Berliner CSD e. V. hat heute das Programm für den 48. Berliner CSD vorgestellt. Am 24. und am 25. Juli werden Hunderttausende Menschen zum größten CSD-Wochenende in der Geschichte des Berliner CSD erwartet. Unter dem Motto „Haltung ist hot“ setzt der Berliner CSD in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die bevorstehende Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.
„Der Berliner CSD ist weit mehr als eine Demonstration. Er ist ein sichtbares Bekenntnis zu Demokratie, Vielfalt und Menschenrechten. Mit unserem Motto ‚Haltung ist hot‘ wollen wir Menschen ermutigen, sich für eine weltoffene und vielfältige Stadt einzusetzen. Deshalb rufen wir alle Besucher*innen des Berliner CSD dazu auf, am 20. September von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.“, erklärt der Vorstand des Berliner CSD e. V.
✊ Demokratieabend am Freitag eröffnet erstmals das CSD-Wochenende
Erstmals startet der Berliner CSD bereits am Freitag, 24. Juli, mit einem Demokratieabend am Brandenburger Tor. Den Auftakt des Abends bildet bereits um 17 Uhr der erstmals stattfindende Drag* March. Gemeinsam mit „Travestie für Deutschland” und dem Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz zieht die Demonstration vom Platz der Republik zum Brandenburger Tor und geht dort nahtlos in den Demokratieabend über. Von 18 bis 23 Uhr führen Fabian Grischkat und Barbie Breakout auf der Hauptbühne durch einen Abend aus Politik, Kultur und Musik.
Der Vorstand des Berliner CSD e. V. bei der Pressekonferenz am 16. Juli 2026 (v.l.n.r.): Thomas Hoffmann, Julia Miosga, Monique King, Carolina Philipps und Marcel Voges. Fotonachweis: Berliner CSD e. V., Brigitte Dummer
Musikalisch erwartet die Besucher*innen ein hochkarätiges Programm mit M¥SS KETA, Wilhelmine, Baran Kok, Marcella Rockefeller und Maximalismus. Außerdem sorgt ein Surprise Support Act, dessen Name erst kurz vor dem CSD bekannt gegeben wird, für eine besondere Überraschung. Zur gleichen Zeit laden der Iriedaily Pop Tower sowie die Red Bull Electro & House Stage dazu ein, Vielfalt und Demokratie gemeinsam zu feiern.
🎤 Demonstration und Bühnenprogramm am Samstag
Am Samstag, 25. Juli, wird der Berliner CSD um 11:30 Uhr durch den Vorstand des Berliner CSD e. V., Aktivist*innen und Spitzenpolitiker*innen auf Truck 1 eröffnet. Die Demonstration startet um 12 Uhr in der Leipziger Straße und führt über den Potsdamer Platz und den Nollendorfplatz bis zur Siegessäule. Mit 83 Fahrzeugen und 55 Fußgruppen wird der Berliner CSD erneut zu einer der größten Demonstrationen für Vielfalt und Menschenrechte in Europa.
Im Anschluss verwandelt sich das Brandenburger Tor in das Herzstück des Berliner CSD. Mit insgesamt acht Bühnen erwartet die Besucher*innen das bislang größte Programm der Vereinsgeschichte. Musik, Drag, Kultur, politische Beiträge und Community-Angebote machen die Vielfalt Berlins auf und neben den Bühnen sichtbar. Durch das Hauptprogramm führen Ricarda Hofmann und Jochen Schropp.
Auf der Hauptbühne stehen unter anderem LUNA, Mariybu, Ebow, Selene (präsentiert von Universal Music), wavvyboi (präsentiert von Universal Music), Søren Torpegaard Lund (präsentiert von Universal Music), Louk Jones, das Theater des Westens, Karaoke Jesus, DUCTTAPE (präsentiert von Anytime Studios) sowie FLOSS mit einem Madonna-DJ-Set (präsentiert von Warner Music) auf der Bühne. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher*innen auf einen besonderen Surprise Support Act freuen, dessen Name erst kurz vor dem Berliner CSD bekannt gegeben wird.
Das House of Pride im Ritter Butzke ist auch in diesem Jahr die offizielle Pride Main Party des Berliner CSD und startet ab 21 Uhr.
📢 Politische Forderungen
Zur Berliner Abgeordnetenhauswahl richtet der Berliner CSD e. V. sechs zentrale Forderungen an die zukünftige Landesregierung. Dazu gehören die Bewerbung Berlins für die WorldPride 2032, der Schutz queerer Infrastruktur, mehr Sicherheit für queere Menschen, Vielfalt in der Bildung, der Ausbau queerer Gesundheitsangebote sowie eine verlässliche Finanzierung queerer Großveranstaltungen.
🤝 Breite Unterstützung aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft
Der Berliner CSD bedankt sich bei seinen Partner*innen für die Unterstützung des größten CSD-Wochenendes seiner Geschichte. Gemeinsam setzen REWE und Carlsberg/Somersby (Hauptpartner), Deutsche Bank (Demokratiepartner), Mercedes-Benz und Pfizer (Inklusionspartner), sowie Anytime Studios, Warner Music, Coca-Cola, SAP, IU Berlin, treatwell, Vodafone, Potsdamer Platz, Secconade, Höffner und Stromnetz Berlin (Eventpartner) ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Demokratie und die Rechte queerer Menschen.
WALL und Ströer unterstützen den Berliner CSD zudem mit einer reichweitenstarken Out-of-Home-Kampagne im Berliner Stadtgebiet