28. Juni 2024 | 19:00 Uhr | Senatsverwaltung für Inneres, Sport und Gesellschaft

Pride House Berlin Talk: LSBTIQ im Sport

Mit dem Pride House Berlin Talk kommt das Pride House Berlin in die Fanzone und ist stolz darauf, Teil der Opening Ceremony des Pride Month zu sein. Alexander Wehrle, Annet Negesa, Claudia Krobitzsch und Philippa Jarke kommen ins Gespräch zum Thema LSBTIQ im Sport.

Queere Menschen sind insbesondere im Profisport nur selten sichtbar. Auch im Männerfußball gibt es europaweit betrachtet nur wenige queere Profis. In der deutschen Bundesliga gibt es aktuell keine offen queeren Personen. Inter* und Trans* Personen sind in viele Fällen von Sportarten ausgeschlossen. Der Talk möchte Ansätze und Lösungsmöglichkeiten für diese Herausforderungen zeigen.

Dabei stellen sich die Teilnehmenden die Frage: Wie kann es erreicht werden, dass LSBTIQ die gleichen Chancen und Möglichkeiten im Sport haben? 
Berlin bekommt mit der EURO 2024 sein erstes Pride House im Poststadion. Ein Pride House ist ein Ort, an dem sich queere Personen und alle treffen, die sich mit denselben Werten identifizieren und für ein respektvolles Miteinander und Vielfalt einsetzen.

Alexander Wehrle ist deutscher Fußballfunktionär. Er spricht sich dafür aus, dass queere Fußballprofis offen zu ihrer sexuellen Orientierung oder Identität stehen können. 

Annet Negesa (FOTO) ist Leichtathletin mit einem Schwerpunkt auf dem Mittelstreckenlauf. Als intergeschlechtliche Person musste sie eine Vielzahl an diskriminierenden Erfahrungen machen.

Claudia Krobitzsch ist Diversity- und Inklusionsmanagerin beim Deutschen Fußballbund. Aus ihrer Sicht brauchen wir dringend noch mehr Vorbilder in Führungspositionen und auch im Trainingsbereich. 

Philippa Jarke ist Synchronregisseurin, Sprecherin, Schauspielerin, Dialogbuchautorin und Filmproduzentin. Vielen ist sie von den Durchsagen der BVG bekannt, die sie eingesprochen hat. Nur wenige wissen, dass sie in ihrer Jugend in der Leichtathletik zahlreiche Erfolge hatte.

Wann
28. Juni 2024 , 19:00 Uhr
Wo
Fanzone, Platz der Republik 1, 10557 Berlin
Kosten
freier Eintritt